Landschaftspflege bedeutet, unsere von Menschenhand
geschaffene Kulturlandschaft zu pflegen und in ihrem Strukturreichtum
zu erhalten. Dies beinhaltet Planungen und Maßnahmen zum passiven
Schutz von Flächen sowie die aktive Gestaltung von Natur und Landschaft.
 Das
Landschaftsbild wie wir es heute sehen, entstand zum Großteil durch
landwirtschaftliche Nutzung und nur auf diese Weise kann es auf lange
Sicht erhalten werden. Somit sind die Landwirte durch die Bewirtschaftung
von Wiesen und Weiden die Landschaftspfleger Nummer eins.
In den letzten Jahrhunderten prallten jedoch die Interessen von Landwirtschaft,
Tourismus und Naturschutz immer stärker aufeinander:
Aufgrund ökonomischer Zwänge werden Flächen, die einfach
zu bewirtschaften sind intensiv genutzt und die aufwändigen Hanglagen
sich selbst überlassen oder aufgeforstet. In beiden Fällen gehen
wertvolle Offenlandflächen verloren. Die Folge ist, dass Naturschützer
das rasante Verschwinden von immer mehr Lebensräumen für Tiere
und Pflanzen beobachten und Erholungssuchende in Urlaub und Freizeit auf
ein abwechslungsreiches Landschaftsbild mit zahlreichen freien Ausblicken
werden verzichten müssen.

Diese Entwicklung veranschaulicht die starke Bedeutung der Landschaftspflege.
Dabei spielt die Landwirtschaft nach wie vor eine große Rolle. Hier
müssen Möglichkeiten geschaffen werden um auch unwegsameres
Gelände rentabel zu nutzen. Bei bereits verbuschten Flächen
kann eine maschinelle Erstpflege durchgeführt werden, dies ist jedoch
nur sinnvoll, wenn eine Folgenutzung stattfindet.
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